Stadt und Region der kurzen Wege

18.11.26 15:00 Uhr    

  • Sascha Hingst – Moderation
  • StS Sören Bartol – Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
  • Dirk von Schneidemesser – Potsdam Institut für Klimerfolgenforschung (RIFS)
  • Jasmin Zaplinski – PB-Consult

Die Idee der „Stadt der kurzen Wege“ gehört zu den zentralen Leitbildern einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Sie verfolgt das Ziel, Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Bildung, Freizeit und Mobilität räumlich so miteinander zu verknüpfen, dass alltägliche Wege kürzer werden und häufiger zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden können. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Lebensqualität, Gesundheit und einer resilienten Stadtentwicklung.

 

Doch wie gelingt die Umsetzung dieses Leitbilds in der Praxis? Welche planerischen Instrumente und politischen Rahmenbedingungen sind erforderlich? Und welche Erfahrungen liegen bereits aus Städten und Quartieren vor?

 

In dieser Session beleuchten Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Planung aktuelle Strategien und konkrete Praxisbeispiele. Den Auftakt bildet eine Keynote von Staatssekretär Sören Bartol zu den Herausforderungen und Perspektiven einer integrierten Stadt- und Mobilitätsentwicklung. Anschließend geben Jasmin Zaplinski Einblicke in die Frankfurter Fußverkehrsstrategie und deren Umsetzung auf Quartiersebene. Dirk von Schneidemesser zeigt anhand internationaler Erfahrungen mit Superblocks und der Neuverteilung öffentlicher Räume auf, wie lebenswerte und klimaresiliente Quartiere entstehen können.

 

In der anschließenden Diskussion werden die unterschiedlichen Perspektiven zusammengeführt und die Frage erörtert, wie Städte und Regionen die Transformation hin zu einer Stadt der kurzen Wege erfolgreich gestalten können.