Luftfracht im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Klimaverantwortung

18.11.26 15:00 Uhr   


Gemessen am Transportgewicht entfällt auf Luftfracht im direkten Vergleich mit alternativen Verkehrsträgern nur kleiner Teil des internationalen Warenverkehrs. Bei zeitkritischen, werthaltigen oder verderblichen Gütern ist sie jedoch häufig von herausragender Bedeutung: Kurze Transportzeiten und hohe Zuverlässigkeit ermöglichen es, entlang globaler Lieferketten Lagerbestände sowie Kapitalbindung zu reduzieren, Produktionsprozesse bei Lieferengpässen aufrechtzuerhalten und in Krisensituationen eine schnelle Versorgung sicherzustellen.

Diesen Vorteilen stehen substanzielle Herausforderungen gegenüber: Luftfracht ist energie- und emissionsintensiv und lässt sich nur mit großem Aufwand dekarbonisieren. Gleichzeitig verändern geopolitische Spannungen, neue Handelsstrukturen und steigende Anforderungen an klimaverträgliche Lieferketten die Rahmenbedingungen der Branche.

In dieser Session beleuchten Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen entlang der Luftfracht-Wertschöpfungskette sowie aus der Wissenschaft die besondere Rolle der Luftfracht für die Rhein-Main-Region und den Standort Deutschland. In Vorträgen und einer anschließenden Paneldiskussion stehen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt

  • Worin besteht der spezifische Nutzen von Luftfracht für Wirtschaft und Gesellschaft und welche Herausforderungen stellen sich mit Blick auf die Klimawirkung?
  • Wie entwickelt sich die Luftfrachtindustrie vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und welche Auswirkungen hat dies auf den Luftfrachtstandort Deutschland?
  • Welche Vorteile bietet Luftfracht insbesondere mittelständischen, exportorientierten Unternehmen?

 

Die Session beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Zukunftsperspektiven und innovative Ansätze im Luftfrachtsektor und diskutiert die Rolle der Luftfracht für Wirtschaft, Handel und Mobilität in einer zunehmend vernetzten Welt.