Sicherheit zwischen Infrastruktur, Verhalten und Verantwortung
18.11.26 13:00 Uhr
- Anne Rückschloss – Women in Mobility Frankfurt (Moderation)
- Prof. Dr. -Ing. Martina Lohmeier – Hochschule RheinMain (HSRM)
- Viviane Weinmann – Referentin für Gender Planning in Stadt und Mobilität, Frauenreferat der Stadt Frankfurt
- Dr. Corina Jürschik-Grau, LL.M. – Fachanwältin für Vergaberecht, Partnerin der Stuttgarter Wirtschaftskanzlei OPPENLÄNDER Rechtsanwälte PmbB
- Anja Zeller – Geschäftsführerin des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen
- Sofia Salek de Braun – Koordinatorin Öffentlichkeitsarbeit Verkehrssicherheit, Landeshauptstadt München
Verkehrssicherheit wird häufig technisch oder infrastrukturell gedacht: sichere Straßen, gute Radwege, klare Regeln. Doch ob Menschen sich tatsächlich sicher und selbstbestimmt fortbewegen können, hängt von weit mehr ab – von ihrer Wahrnehmung, ihren Bedürfnissen und ihrer individuellen Lebensrealität.
Die Session wird von Women in Mobility Frankfurt organisiert und nimmt unterschiedliche Perspektiven auf Verkehrssicherheit in den Blick: von Fahrgästen und Beschäftigten im ÖPNV über Kinder und Jugendliche im Rad- und Fußverkehr bis hin zur Frage, welchen Beitrag ein Tempolimit leisten kann.
Im anschließenden Panel wollen wir gemeinsam diskutieren: Was braucht es, damit Verkehrssicherheit nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern im Alltag bei den Menschen ankommt? Und welche strukturellen, planerischen und gesellschaftlichen Veränderungen sind notwendig, damit sich alle Menschen sicher und selbstbestimmt durch die Stadt bewegen können?
Ziele der Session
- Unterschiedliche Perspektiven und Ansätze zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sichtbar machen – aus juristischer, wissenschaftlicher und aktivistischer Perspektive.
- Verstehen, wie verschiedene Personengruppen Mobilität erleben und wie Sicherheitsfragen ihr Mobilitätsverhalten und ihre Teilhabe beeinflussen.
- Konkrete Ansätze und Maßnahmen aus Praxis, Forschung, Verbandsarbeit und Verwaltung kennenlernen, die zu einer inklusiveren und sichereren Mobilität beitragen können.
- Den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteur*innen fördern und Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen.






